Konzert von Aeham Ahmad am Gymnasium

Er spielt Klavier, schreibt und singt Lieder, hat 2015 den Internationalen Beethovenpreis für Menschenrechte erhalten und war am Montag, dem 29.10.2018, zu Gast in unserer Schule – der palästinensisch-syrische Pianist Aeham Ahmad, der als „Pianist in den Trümmern“ bekannt geworden ist. Interessiert folgten 260 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 und 6 seiner Musik und Auszügen aus seiner Autobiografie „Und die Vögel werden singen“, die von fünf Mädchen und Jungen der Klasse 6/3 vorgelesen wurden. Aeham Ahmad spielte Stücke von Mozart und Beethoven, aber auch ein bekanntes deutsches Kinderlied und Musik aus seiner Heimat und es gelang ihm, die Schülerinnen und Schüler zum Mitsingen zu motivieren. Zum Abschluss beantwortete er geduldig die zahlreichen Fragen der Kinder zu seiner Familie, seiner Flucht aus dem belagerten Yarmouk in Syrien und seinem Engagement in Deutschland. Die Kommunikation zwischen ihm und den Kindern funktionierte wunderbar, und wenn es doch einmal Schwierigkeiten gab, übersetzte Frau Katrin Meingast, die Aeham Ahmad auf dem Cello begleitete und der wir herzlich dafür danken, dass sie den Besuch des Künstlers an unserer Schule ermöglicht hat. 

Das Konzert war eingebunden in unsere SrL-Thementage Gesellschaftswissenschaften und wurde einen Tag später ergänzt durch Gesprächsrunden in klassenübergreifenden Gruppen. Themen dieser Gesprächsrunden waren der Begriffe Heimat, Grenzen, Flucht und Asyl, aber auch die Bedeutung der Musik und des gemeinsamen Singens und Musizierens, wenn es darum geht, Brücken zu bauen und Menschen zu verbinden.

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